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Marktbericht · Stand Juli 2026

Immobilienpreise in Halle (Saale) — alle Stadtteile im Überblick

Was kosten Immobilien in Halle wirklich? Hier finden Sie aktuelle Richtwerte in €/m² für 15 Stadtteile — von der Silberhöhe bis Kröllwitz. Zusammengestellt und eingeordnet von Steffen Batat, Immobiliensachverständigem mit über 30 Jahren Marktkenntnis in der Region Halle-Leipzig. Quartalsweise aktualisiert.

15
Stadtteile im Vergleich
300+
Gutachten erstellt
30+
Jahre Erfahrung
Richtwerte Kauf

Preise pro m² Wohnfläche nach Stadtteil

Sortiert vom höchsten zum niedrigsten Richtwert. Ein Klick auf den Stadtteil führt zur ausführlichen Ortsseite mit Lage-Profil und Marktdaten.

Stadtteil Richtwert Kauf Preisniveau
Kröllwitzca. 3.500 €/m²
Heide-Südca. 3.100 €/m²
Giebichensteinca. 2.750 €/m²
Altstadt / Innenstadtca. 2.600 €/m²
Paulusviertelca. 2.350 €/m²
Südstadtca. 2.200 €/m²
Nietlebenca. 2.100 €/m²
Dölauca. 2.000 €/m²
Büschdorfca. 2.000 €/m²
Radewell / Osendorfca. 1.950 €/m²
Trothaca. 1.900 €/m²
Ammendorfca. 1.850 €/m²
Lettinca. 1.700 €/m²
Neustadtca. 1.400 €/m²
Silberhöheca. 1.200 €/m²
Halle (Saale) gesamtca. 2.450 €/m²

Datenbasis & Stand: Richtwerte in €/m² Wohnfläche (Kauf), Stand 02.07.2026. Grundlage ist der Median aktueller Kaufangebote (GeoMap/Starpool, Schwerpunkt Wohnungen), abgeglichen mit den Richtwerten des Gutachterausschusses; Stadtteile ohne belastbare Angebots-Stichprobe bleiben auf Gutachterausschuss-Richtwerten. Aktualisierung quartalsweise. Wichtig: Angebotspreise sind keine erzielten Verkaufspreise und ersetzen keine Bewertung des einzelnen Objekts.

Einordnung

Was die Zahlen für Eigentümer bedeuten

Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Stadtteil von Halle liegt fast der Faktor drei: In Kröllwitz und Heide-Süd — den grünen Lagen an Saale und Heide mit Nähe zum Weinberg-Campus — werden die höchsten Preise aufgerufen, während die Großwohnsiedlungen Silberhöhe und Neustadt deutlich darunter liegen. Gründerzeitlagen wie Giebichenstein, die Altstadt und das Paulusviertel bewegen sich im oberen Mittelfeld.

Für den Wert einer konkreten Immobilie ist der Stadtteil-Richtwert aber nur der Startpunkt. Zustand, Baujahr, Grundriss, Energieeffizienz und die Mikrolage — also die konkrete Straße, das Umfeld, der Blick — verschieben den Preis schnell um 20 Prozent und mehr in beide Richtungen. Eine sanierte Gründerzeitwohnung mit Balkon im Paulusviertel spielt in einer anderen Liga als eine unsanierte im selben Viertel.

Halle bleibt dabei ein Markt mit Substanz: Rund 240.000 Einwohner, Universitätsstadt, wachsender Arbeitsmarkt und die Nähe zu Leipzig (30 Minuten mit dem ICE) sorgen für stabile Nachfrage nach Wohnraum — gerade in den gefragten Lagen.

Und was ist Ihre Immobilie wert?

Richtwerte zeigen den Markt — nicht Ihr Haus. Als Immobiliensachverständiger ermittle ich den realistischen Wert Ihrer Immobilie: kostenfrei, fundiert und unverbindlich.

Häufige Fragen

Immobilienpreise Halle — kurz beantwortet

Was kostet eine Immobilie in Halle (Saale) 2026? +
Der Richtwert für Halle liegt im Juli 2026 bei rund 2.450 €/m² Wohnfläche (Kauf). Die Spanne zwischen den Stadtteilen ist groß: von etwa 1.200 €/m² in der Silberhöhe bis etwa 3.500 €/m² in Kröllwitz. Lage, Zustand, Baujahr und Energieeffizienz entscheiden über den Preis der einzelnen Immobilie.
Welche Stadtteile sind am teuersten, welche am günstigsten? +
Am oberen Ende liegen Kröllwitz (ca. 3.500 €/m²), Heide-Süd (ca. 3.100 €/m²) und Giebichenstein (ca. 2.750 €/m²). Am günstigsten sind Silberhöhe (ca. 1.200 €/m²), Neustadt (ca. 1.400 €/m²) und Lettin (ca. 1.700 €/m²). Die Altstadt liegt mit ca. 2.600 €/m² leicht über dem Stadtdurchschnitt.
Woher stammen die Preisdaten? +
Die Richtwerte basieren auf dem Median aktueller Kaufangebote (GeoMap/Starpool, Schwerpunkt Wohnungen) und werden mit den Richtwerten des Gutachterausschusses abgeglichen. Stadtteile ohne ausreichende Angebots-Stichprobe bleiben auf Gutachterausschuss-Richtwerten. Stand: 02.07.2026, Aktualisierung quartalsweise.
Sind Angebotspreise dasselbe wie der Verkaufspreis? +
Nein. Angebotspreise zeigen, was Verkäufer verlangen — nicht, was tatsächlich bezahlt wird. Je nach Objekt und Nachfrage liegen erzielte Preise darunter oder darüber. Für den realistischen Wert einer konkreten Immobilie braucht es eine individuelle Bewertung, die Zustand, Mikrolage und Vergleichsverkäufe berücksichtigt.